Stuttgarter Reihe: Samuel Mariño, Soprano

Virtuoses in Württemberg

„Eine Stimme aus einer anderen Welt“ urteilte die Presse über Samuel Mariños umjubeltes Debut bei den Händelfestspielen 2018 in Halle. Der junge, aus Venezuela stammende Sopranist „hat eine lupenreine hohe Stimme, mit der er alle Barockarien, die einst für Kastraten entstanden sind, mühelos gestalten kann.“ (Deutschlandfunk)

Virtuoses für die Kehle, dabei manchen gewagten Salto vocale, bietet das Galakonzert mit Samuel Mariño und il Gusto Barocco. Auf dem Programm steht atemberaubende Musik von den charismatischen Klängen des großen Musikerneuerers Claudio Monteverdi bis zur jüngst wiedergewonnenen Solokantate des 25-jährigen Georg Friedrich Händel über die Tragödie des von Venus geliebten Adonis. Sie erleben Erstaufführungen, darunter Werke, die nur durch den Sammeleifer des Erbprinzen Friedrich Ludwig von Württemberg-Stuttgart und seiner Tochter, der Herzogin Luise von Mecklenburg-Schwerin erhalten blieben und nun am Ursprungsort wieder erklingen. So zum Beispiel eine Kantate von Reinhard Keiser. Unter Zeitgenossen galt dieser als „der größeste Opern-Componist von der Welt“. 1719 suchte dieser in Stuttgart Arbeit – Pech nur für ihn, dass man am Württembergischen Hof damals italienische Musik bevorzugte. Zum Glück sieht man das in der Landeshauptstadt heute nicht mehr so eng…

R. Keiser: Benché sempre crudel
G.F. Händel: Venus und Adonis
weitere Werke von Monteverdi, Dowland und Vivaldi

Samuel Mariño, Soprano

Anaïs Chen, Violine
Chiara Granata, Harfe
Jonathan Pešek, Violoncello und Viola da Gamba
Daniele Caminiti, Laute
Jörg Halubek, Cembalo und Orgel

(Konzert mit einer Pause, Ende gegen 20:45 Uhr; Aufzeichnung durch den SWR)

Datum

20 Sep 2020

Uhrzeit

19:00 - 20:45

Preis

12-44

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Weisser Saal

Ort

Weisser Saal
Stuttgart
Website
https://www.neues-schloss-stuttgart.de/start
Kategorie
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